Der Wasserbüffelbrunnen: Wer zahlt, bestimmt?

Pressemitteilung 25.5.20:

Das Thema „Wasserbüffelbrunnen“ dominierte die letzte Sitzung des Bau- und Umweltausschusses. Dabei kam es von Bürgermeister Erb und dem CDU-Fraktionsvorsitzendem Pabst zu Aussagen, die von Bündnis 90 / die Grünen richtiggestellt werden müssen.

 

Falsch ist, dass die Grünen diesem Umbau des Brunnens im Rahmen der Haushaltsitzungen zugestimmt hätten. Das haben sie ausdrücklich nicht. Im Gegenteil: die Grünen forderten einen Sperrvermerk auf die Umgestaltung dieses Brunnens zu setzen. Sie waren damals davon überzeugt – und sind es heute ebenso: Eine solche Umgestaltung benötigt Zeit in der Ideenfindung, Planung und Umsetzung und sollte nicht mal auf die Schnelle durchgeführt werden. Wenn eine Umgestaltung wirklich erfolgen soll, dann nur unter Einbeziehung der gewählten politischen Gremien und/oder unter Beteiligung der Öffentlichkeit.

Falsch ist auch, dass die Gelder für die Umgestaltung alle aus privaten Spenden stammen würden, wie von Pabst behauptet. Oliver Gernand, Bündnis 90/die Grünen hat sich die Zahlen genau angesehen: „Nach den uns vorliegenden, öffentlichen Zahlen werden 13.000 € aus dem Erlenseer Haushalt 2020 entnommen werden. 10.000 € stammen als „Spende“ vom Main-Kinzig-Kreis (also auch Steuergelder) und die restlichen Gelder sind dann in der Tat wohl echte, von Privatleuten oder Firmen gespendete Gelder“.

Umstritten ist, ob der, der zahlt auch bestimmt. Das mag bei einer privaten Geburtstagsfeier so sein. Hierzu Renate Tonecker-Bös: „Es geht es um die Gestaltung öffentlichen Raums, des Mittelpunktes unserer kleinen Stadt. Da kann es nicht angehen, dass eine kleine Gruppe glaubt, das Vorrecht zu haben, einem Rathausplatz ihren Stempel aufzudrücken. Oder sich selbst ein Denkmal setzen zu wollen“.

Viele Bürger und Bürgerinnen betrachten dieses Spektakel mit großer Verwunderung und Verärgerung. Viele verstehen und sehen noch nicht einmal die Notwendigkeit, den Brunnen umzugestalten und sehen ganz andere Probleme in der Stadt. Ja, alle lieben die Wasserbüffel. Da wo sie hingehören: auf den Weideswiesen im Sommer und im Stall im Winter.

Die Delegation aus dem MKK zu Besuch bei Robert Habeck

am 31.1. beim ganz tollen Wahlkampfauftakt der Aschaffenburger Grünen

v.l.n.r. Elvira Heyde, Dieter Nentwig, R.H., Viola Haßdenteufel, Monika Kühn-Bousonville

„Die Welt aus den Fugen – und was das für Deutschland bedeutet“

Erlensee Aktuell berichtet vom Neujahrsempfang

„Die Welt aus den Fugen – und was das für Deutschland bedeutet“: Beachtliche Rede von Omid Nouripour auf dem Neujahrsempfang der Erlenseer „Grünen“ 18. Januar 2020

(iz/ea) – „Hallo Erlensee“ – gemäß diesem Motto hatte der Erlenseer Ortsverband der „Grünen“ als Hauptredner für den Neujahrsempfang am Freitagabend ein echtes politisches „Schwergewicht“ eingeladen: Omid Nouripour, seit vielen Jahren Mitglied des Deutschen Bundestages und außenpolitischer Sprecher der Grünen in diesem hohen Haus, gab in seinem interessanten Vortrag einen tiefen Einblick in die derzeitigen Probleme unserer Gesellschaft weltweit.

Zuvor hatte Dieter Nentwig als einer der beiden Erlenseer Grünen-Vorsitzenden den Empfang in der Fallbachhalle mit der Begrüßung aller Anwesenden eröffnet und an die gut 80 Gäste einige Worte zu den aktuellen Problemfeldern Klimakatastrophe und Bedrohung durch Rechtspopulisten- und radikale gerichtet.

Im Anschluss gab Renate Tonecker-Bös als zweites Mitglied der Grünen-Doppelspitze einen kurzen Rückblick auf das zurückliegende Jahr, in dem die Grünen bei der EU-Wahl 18% und sie selbst bei der Bürgermeister-Wahl 20% erreichen konnten.

Die Fraktionsvorsitzende ging in ihrer Rede zudem auf die zurückliegenden Fusionspläne zwischen Erlensee und Neuberg und das negative Votum hierzu bei der Bürgerabstimmung ein. „Es war eine aufregende Sache, die dann aber wohl auch an der Befürchtung mancher Einwohner, vielleicht die eigene Identität zu verlieren, gescheitert ist“, meinte die Grünen-Vorsitzende in ihrem Rückblick. Nach einer Vorausschau auf die für Erlensee aktuell anstehenden Aufgaben, etwa in Sachen Klimaschutz, Bildung und 50er-Jubiläum von Erlensee, gab Renate Tonecker-Bös das Mikrofon weiter an den Hauptredner des Abends.

Omid Nouripour, der im Iran geboren wurde und schon in früher Jugend mit seiner Familie nach Frankfurt kam, hatte für seinen interessanten Vortrag den Titel „Die Welt aus den Fugen – und was das für uns in Deutschland bedeutet“ gewählt, gab aber zunächst einen kurzen Rückblick auf die Gründung der „Grünen“ vor 40 Jahren sowie die wichtigsten Gründe hierfür wie etwa Umweltschutz, Bürgerrechte und Anti-Atomkraft-Bewegung. In Sachen Klimapolitik würde Deutschland im Inneren hinterher hinken, meinte Nouripour; mit den derzeitigen Regelungen könnten die als Ziel gesetzten Termine für eine grundlegende Änderung wohl nicht gehalten werden. Diese Beobachtungen würden in seinen Augen aber auch für die restliche Welt gelten, in der klimapolitisch vieles in Argen liegen würde, ergänzte der Bundestagsabgeordnete und erwähnte als Beispiel die Auswirkungen der massiven Brandrodung im Amazonas-Regenwald.

Zum Thema Bürgerrechte erwähnte Nouripour die in Deutschland nach langem Ringen erreichte Gleichstellung aller Bürger. „Wir haben zumindest rechtlich erreicht, dass es keine Diskriminierung von Andersfühlenden oder -denkenden mehr gibt“, zeigte sich der Redner zufrieden, mahnte aber auch die Einhaltung und den gesellschaftlichen Schutz des hier Erreichten an. Man müsse eben auch bereit sein, für die Bürgerrechte zu kämpfen wie etwa seinerzeit Martin Luther King, zu dessen berühmter „I have a dream“-Rede Nouripour eine weitgehend unbekannte Anekdote über den Ursprung des Satzes zum Besten gab. Das Wort Bürgerrechte würde für Deutschland aber auch bedeuten: Gleiches Geld für gleiche Arbeit; auch hier hätte die Politik noch einiges zu tun.

Einen weiteren Raum in der Rede nahm das Problem Hass und Hetze gegen politisch aktive Bürger ein; er selbst würde zwei bis drei Hass-Mails in der Stunde erhalten. Gegen solche Anfeindungen, insbesondere über die sozialen Medien, müsse die demokratische Gesellschaft vorgehen; gerade diejenigen, die sich ehrenamtlich um die Politik und das Zusammenleben aller Bürger kümmern, müssten vor solchen Angriffen geschützt werden. In diesem Zusammenhang wären die auch in Deutschland in den Medien verbreiteten und – im wahrsten Sinne des Wortes – unglaublichen Fake-News, mit denen sich ganze Massen zu einer beabsichtigen Reaktion animieren lassen, eine sehr bedenkliche Entwicklung, die gestoppt werden müsse.

Nach einem kurzen Schwenk zur Atom-Politik und der Tatsache, dass die sich in Auflösung befindlichen, aber für Europa lebenswichtigen Atom-Abkommen auch eine Folge der Friedensbewegung auf der Straße waren, ging Nouripour auf die Weltlage ein und warf hierbei zunächst den Blick auf China. „In der europäischen Außenpolitik sollte das Hauptaugenmerk auf diesem Land mit seiner expansiven Wirtschaftspolitik liegen“, meinte der außenpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag mit einem leichten Stirnrunzeln. In vielen Bereichen würde China etwas vormachen, was eigentlich bedenklich sei; jedoch würden alle anderen hinterher rennen, um augenscheinlich ja nichts zu verpassen.

In Sachen Außenpolitik zeigte sich Nouripour von dem seiner Meinung nach recht farblosen Wirken des aktuellen Außenministers Maas beim Krisenmanagement enttäuscht. „Ex-Außenminister Steinmeier hat in einer aufkommenden kritischen Lage einfach Gas gegeben und ist direkt an den Brennpunkt geflogen, um dort mit den Leuten zu sprechen, auch wenn diese eigentlich schrecklich waren.“ Als ein bedenkliches Problem sieht der Bundestagsabgeordnete das Verhältnis zwischen Deutschland sowie der EU und den USA an. Allein die Aufkündigung des Atom-Abkommens sei sicherheitspolitisch ein Unding, das auch Europa gefährde; in dieser Sache und auch auf wirtschaftlicher Seite müsse man den Amerikanern und ihrer Regierung die Zähne zeigen. Für den Fortbestand von Europa und das sorgenfreie Leben aller Bewohner wäre es allerdings schon erforderlich, dass die hierfür politisch Verantwortlichen in ihrem Engagement etwas Herzblut vergießen würden.

Letzter Punkt im außenpolitischen Teil seiner Rede waren die Lebensverhältnisse der Kinder in vielen Teilen der Welt. „Die ersten Opfer eines Krieges sind immer die Kinder, egal wo sich das Ganze abspielt“, gab er seine Beobachtungen während vieler Reisen in die Krisengebiete wider. Aktuell würde sich ein solches Drama im Jemen abspielen, wo die Kinder durch Hunger und Gewalttätigkeiten in Gesundheit und Leben bedroht wären. Eine solche in der Kindheit erfahrene Traumatisierung führe im späteren Leben zwangsläufig zu eigenem Hass und Gewalt. Daher sei eine entsprechende psychologische Behandlung dieser belasteten Kinder, die im Übrigen erheblich mehr Erfolg verspreche als bei Erwachsenen, immens wichtig.

Am Schluss seiner Rede, für die er langen Beifall aller Anwesenden entgegennehmen konnte, erhielt Omid Nouripour von Renate Tonecker-Bös und Dieter Nentwig ein kleines Dankeschön.

Während sich die Gäste des Neujahrsempfangs im Anschluss den vegetarischen oder veganen Genüssen des bereitgestellten Buffets widmeten und viele Gespräche miteinander führten, stand der Hauptredner noch für den einen oder anderen Smalltalk zur Verfügung. Unter anderem wurde er gebeten, einen Satz zur von ihm heiß geliebten Frankfurter Eintracht zu sagen. „In siebzehn Spielen jeweils drei Punkte machen, das ergibt dann insgesamt 68 und – wir wären Deutscher Meister!“, lachte Nouripour. „Allerdings müssen wir morgen in Hoffenheim gewinnen, sonst wird das nix!“

 

Aufdem Titelfoto: Omid Nouripour gab einen tiefen Einblick in die schwierige Welt-Lage und was dies für Deutschland bedeutet

Bericht und Fotos: Ingbert Zacharias

Renate Tonecker-Bös dankt allen Erlenseer Bürger*innen, die sie bei der Bürgermeisterwahl gewählt haben.

Die 20,2% für Renate Tonecker-Bös sind ein sehr gutes Wahlergebnis und geben Renate einen starken „Rückenwind“ für die weitere politische Arbeit in Erlensee (sie ist weiterhin Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtparlament).

Radtour mit der Bürgermeisterkandidatin Renate Tonecker-Bös

Renate Tonecker-Bös hatte Erlensees Radfahrerinnen und Radfahrer zu einer gemeinsamen Tour eingeladen, um insbesondere die vielen Gefahrenstellen Erlensees zu erkunden.

Samstag, um 11.00 h auf dem Rathausplatz trafen ca. 20 Personen zusammen, denen genau dieses Thema ebenso wie Renate Tonecker-Bös ein großes Anliegen ist. Vertreten waren alle Altersklassen von ü60 bis u2.

Zuerst ging es zur Kreuzung Langendiebacher Straße / Konrad-Adenauer-Straße, die mit ihrer abknickenden Vorfahrt für Radfahrer eine der vielen Hürden darstellen. Sicher, es ist richtig, dass durch diese abknickende Vorfahrt der Autoverkehr verlangsam wird, und das ist auch gut so. Da wir aber über keinerlei Radwege verfügen, ist das für die RadlerInnen nicht so ungefährlich, und übrigens finden auch FußgängerInnen hier keinen Zebrastreifen, der ihnen das Überqueren erleichtert. Weiter ging es zur Leipziger Straße mit den „Querungsinseln“. Diese Stelle ist für Radfahrer und FußgängerInnen eine Katastrophe. Selbst an einem schlichten Samstagvormittag dauerte es eine Weile, um auf die andere Straßenseite zu gelangen. Der Platz auf der Querungsinsel, manchmal übrigens auch Sprunginsel genannt, reicht gerade einmal für ein Fahrrad und einen Fußgänger. Zum Rewe auf der gegenüberliegenden Seite geht es dann einige Treppenstufen hinunter. „Ja, das ist Privatgelände“, weiß Renate Tonecker-Bös.“ Aber ich bin mir sicher, dass durch ein Gespräch mit dem Betreiber da Abhilfe geschaffen werden kann“.

Hier sollen jetzt nicht alle Schwachstellen aufgezählt werden. Renate Tonecker-Bös sagt nur so viel: „Was hier in Erlensee gebraucht wird, und dafür setze ich mich ein, sind Radwege, da, wo es möglich ist, sowie durch bessere Hinweisschilder, Bedarfsampeln und Zebrastreifen, Fußgängern und Fußgängerinnen und RadfahrerInnen das Leben leichter und sicherer zu machen.“

Bürgermeisterkandidatin Renate Tonecker-Bös besucht den Vogelschutzpark

Im Rahmen ihrer Kandidatur möchte sich die Bürgermeister-Kandidatin Renate Tonecker-Bös mit vielen guten Einrichtungen hier in Erlensee bekannt machen. Und dazu gehört selbstverständlich auch der Vogelschutzpark in Erlensee.

Renate Tonecker-Bös traf sich am vergangenen Mittwoch mit den VertreterInnen des Vorstands Frau Dr. Brosien und Herrn Brosien.

„Ich bin schwer beeindruckt von den vielfältigen Leistungen, die der Vogelschutzpark bietet“, so Renate Tonecker-Bös, „von der Notaufnahme für Vögel und manchmal auch anderer Wildtiere, Umwelterziehung für Kinder und Jugendliche und Freizeitgestaltung und Erholung von Menschen jeglichen Alters“.

Besonders beeindruckt zeigte sich Renate Tonecker-Bös davon, dass die rund 500 Nistkästen, die über Erlensee verteilt sind, vom Verein mit enormen zeitlichen Aufwand regelmäßig gesäubert und betreut werden.“

Frau Dr. Brosien erzählte, wieviel Spaß es ihr insbesondere macht, Kindern die Natur und den Umgang mit Tieren näher zu bringen. „Im letzten Jahr kam die Grundschule zu uns und fragte ob wir ein Projekt betreuen könnten. Das haben wir gerne getan und so waren eine Woche lang immer wieder andere Kinder hier, die die Hühner füttern durften und sie sogar mal auf den Schoß nehmen durften. Für viele Kinder ein ganz neues Erlebnis.“ Und weiter „Ganz wichtig ist es uns bei unserer Arbeit dafür zu werben, dass Vögel einen möglichst natürlichen Lebensraum haben und nicht in kleine Käfige eingepfercht leben wollen.“ So hat der Verein in den letzten Jahren sehr viel Zeit damit verbracht, die Volieren wieder aufzubauen und zu ertüchtigen. Das geht natürlich nur langsam und Stück für Stück.

Gleich zu Beginn erzählten die Beiden, wie häufig sie Anrufe und Hilferufe erhalten. Dies nicht nur von Erlensee, sondern sowohl aus dem Kreis und manchmal sogar aus Spandau, weil dort ein Vogel gefunden wurde. Niemand wusste so genau was tun war, und so konnte Frau Dr. Brosien zumindest aus der Ferne einige Tipps und Adressen weiterleiten.

Befragt, was das Ehepaar denn so an den Vögeln und dem Vogelschutzpark fasziniere, dass sie soviel ihrer Freizeit dafür einbringen, erklärten beide: „Wir haben gesehen wie Vögel im Ausland behandelt wurden und haben es erst überlegt, ob wir dort Unterstützung und Hilfe leisten wollen. Doch dann haben wir uns auf unser direktes Umfeld besonnen und glauben, dass wir hier auch sehr viel erreichen können.“

Renate Tonecker-Bös wollte natürlich wissen, wie die Zukunft des Vogelschutzparks aussehen soll und welche Unterstützung der Vogelschutzverein denn brauchen würde. Schließlich ist es ja ein Ziel ihrer Kandidatur, für alle Vereine Möglichkeiten des Wachsens und der Entwicklung zu bieten. Frau Dr. Bosien daraufhin: „Ich wünsche mir, dass die Stadt ihre Informationsmöglichkeiten besser ausnutzt, sei es was die Errichtung von Nistkästen und deren Pflege anbelangt oder die Betreuung von Insektenhotels. Selbst wie unsere Mitbürger und -bürgerinnen mit ihren Hunden Gassi gehen sollten, da gibt es eine Menge zu lernen.“ Herr Brosien ergänzt noch: „es gibt einige Projekte im Wald und auch auf dem Spielplatz, die wir nur mit Hilfe des Forsts oder des Bauhofs erledigen können. Da würde ich mich über mehr Unterstützung freuen.“

Renate Tonecker-Bös war beeindruckt, wie viel ehrenamtliches Engagement von den Mitgliedern des Vereins eingebracht wird, Und abschließend: „Ich bin froh, dass wir ein solchen Verein und eine solche Einrichtung hier in Erlensee haben. Ich empfehle allen Erlenseer und Erlenseerinnen einmal mit ihren Kindern den Vogelschutzpark zu besuchen. Ich komme jetzt jedenfalls sehr viel häufiger in den Vogelschutzpark und freue mich auf das „Bayrische Fest“ am 24. August 2019. Da kann ich nur alle Bürger und Bürgerinnen bitten, ebenfalls zu kommen, denn der Verein lebt natürlich von den Erlösen eines solchen Festes.“

Bürgermeisterkandidatin Renate Tonecker-Bös stellt Projekt „100 Bäume in Erlensee“ vor

Anlässlich ihrer Sommer-Wahlkampftour hat Renate Tonecker-Bös ihr Projekt „100 Bäume für Erlensee“ vorgestellt.

Sie „pflanzte“ auf dem Rathausplatz und an weiteren Stellen in Erlensee symbolisch einige Bäume, um so darauf hinzuweisen, dass in Erlensee weitere Bäume auf Plätzen und an den Straßen dringend notwendig sind.

„Warum brauchen wir Bäume in der Stadt“, fragt sie und gibt auch gleich die Antwort. „Bäume erzeugen Sauerstoff. Sie verwandeln das für das Klima gefährliche Kohlendioxid in Sauerstoff. Bäume kühlen die Luft. Das ist eine wichtige Funktion, weil die Temperatur als Folge des Klimawandels steigt und vor allem die Sommer heißer werden. Bäume werfen Schatten auf Plätze, Straßen, Gehwege und Häuser; dadurch verhindern sie, dass Stein und Beton sich im Sommer stark aufheizen und so zu „Hitzeinseln“ werden. Weiterhin befeuchten Bäume durch das Wasser in ihren Blättern die Luft. Das macht das Atmen angenehmer. Tiere finden ihren Lebensraum in den Stämmen und in der Krone, so zum Beispiel Vögel, Marienkäfer, Wespen, Schlupfwespen, Bienen und Spinnen. Aber auch Säugetiere wie Fledermäuse, Eichhörnchen und Siebenschläfer haben in ausgehöhlten Baumstämmen ein Zuhause.“

Renate Tonecker-Bös weist weiter darauf hin, dass Bäume den Straßenlärm reduzieren und Parks als Oasen der Ruhe und der Erholung dienen. Auch der symbolische Wert von Bäumen ist nicht zu unterschätzen, sie stehen für Nähe zur Natur und sind für viele Menschen ein Lebensbegleiter.

„100 Bäume für Erlensee“, so die Bürgermeisterkandidatin, „bedeutet natürlich nicht, dass die Zahl 100 absolut gesehen werden darf. In unserer Stadt finden sich sicher mehr als 100 geeignete Stellen für Anpflanzungen. Ich möchte mit diesem Slogan das Interesse der Bürgerinnen und Bürger wecken“

Gleichzeitig bittet Renate Tonecker-Bös ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger um Mithilfe beim Schutz und der Pflege von Bäumen. „Werden Sie aktiv. Übernehmen Sie eine Patenschaft für den Baum vor Ihrem Haus. Wässern Sie den Baum. Sorgen Sie vielleicht dafür, dass rund um den Stamm Gräser und Kräuter gepflanzt werden. Dadurch wird der Boden lockerer, der Baum kann besser Wasser aufnehmen. So gelangt mehr Sauerstoff an die Wurzeln.“ Abschließend sagt sie: „Wir sollten unserem Ortsnamen ERLENsee alle Ehre erweisen. Bäume sind Leben. Bäume sind Heimat. Bäume sind Erlensee.“

Flyer zur Bürgermeisterwahl

Den Flyer in Vollauflösung können Sie hier herunterladen: PDF (ca. 4,1MB)

Fahrrad-Sommertour der Bürgermeister-Kandidatin Renate Tonecker-Bös

Im Rahmen ihrer Wahlkampf-Sommertour bietet die Grüne Kandidatin für das Bürgermeisteramt Renate Tonecker-Bös im August verschiedene Fahrrad-Touren in Erlensee an. Sie will die Möglichkeiten und Maßnahmen aufzeigen, Erlensee klimafreundlicher zu machen und Mobilität neu zu definieren Sie möchte mit den Bürgerinnen und Bürgern in Gespräch kommen. Was ist dazu besser geeignet als vor Ort, dort wo etwas besser gemacht werden kann. Ganz nach dem Motto „Erlensee kann so viel mehr“.

Die erste Tour wird Anfang August stattfinden. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Besichtigung von Straßen und Plätzen, die durch Anpflanzung von Bäumen klimafreundlicher, schattiger und attraktiver werden sollen. Die Forderung von Renate Tonecker-Bös ist: 100 neue Bäume im Stadtgebiet von Erlensee.
Die Umgestaltung von großen kahlen Steinflächen in belaubte, beschattete Plätze, um Hitzeinseln zu beseitigen ist das Ziel von Renate Tonecker-Bös.

Erlensee soll fahrradfreundlicher werden. Die nächste Fahrradtour im Stadtgebiet wird daher den Schwerpunkt „sicheres Radfahren“ haben.
„Auch hier lade ich Sie ein, mit mir gemeinsam, die Orte auf zu suchen, die ein sicheres Radfahren in Erlensee erschweren. Ich möchte Ihre Anregungen und Ideen kennenlernen“, so Renate Tonecker-Bös. „Nicht der Bau neuer Straßen bringt Entlastung für den Verkehr, sondern die Möglichkeit, einmal das Auto stehen zu lassen, um mit dem Fahrrad sicher unterwegs zu sein. Dazu gehört auch, endlich E-Bike-Ladestationen zu errichten. “ Auf dieser Tour kann selbstverständlich auch über den innerörtlichen Busverkehr mit seinen Streckenführungen und Haltestellen und über die Sicherheit für Fußgänger diskutiert werden.

Hier die Termine:

Fahrrad- Sommertour mit Renate Tonecker-Bös
„100 Bäume für Erlensee“
Am 03.08.2019 um 11.00 Uhr
Treffpunkt Rathausplatz Erlensee

Fahrrad-Sommertour mit Renate Tonecker-Bös
„Sicheres Rad fahren in Erlensee- das Auto mal stehen lassen“
Am 10.08.2019 um 11.00 Uhr
Treffpunkt Rathausplatz Erlensee

 

Ich freue mich auf Sie….

Unsere Stellungnahme zur möglichen Fusion mit Neuberg

am 24.1.19

Erlensees Grüne Fraktion hat schon zu Beginn des Fusionsprozesses gefordert, einen Bürgerentscheid, ob Erlensee mit Neuberg fusionieren soll, zwingend vorzuschreiben. Ein entsprechender Antrag wurde jedoch in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 23. März 2017 von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Insbesondere Bürgermeister Erb und die SPD-Fraktion hatten sich seinerzeit vehement gegen eine solche Festlegung ausgesprochen.

Wenn die SPD heute das Hohelied des Bürgerentscheids singt, dann klingt das vor dem Hintergrund des damaligen Abstimmverhaltens etwas schräg.

Bei der Erstellung der sog. Machbarkeitsstudie sind nach Meinung der Grünen Fraktion ebenfalls schwerwiegende strategische Fehler unterlaufen. So bestand die sog. Lenkungsgruppe neben Verwaltungsangestellten nur aus Amts- und Mandatsträgern aus den Reihen der SPD Neuberg und Erlensee.

Es wäre sicher zielführender gewesen, alle Fraktionen in den Prozess „Erstellung Machbarkeitsstudie“ einzubinden. Dies hätte selbstverständlich einen höheren organisatorischen und zeitlichen Aufwand bedeutet, es hätte aber auch dazu beigetragen, Ideen einzubringen und die Glaubwürdigkeit der Machbarkeitsstudie zu stärken.

Auch das Verhalten der CDU-Fraktion in Erlensee hat dazu beigetragen, dass der Fusionsprozess zwischen Neuberg und Erlensee gefühlt nicht auf „Augenhöhe“ entwickelt wurde. Die Zustimmung zu einer Einheitsgemeinde davon abhängig zu machen, dass sich ein Partner gewissermaßen unterordnet, trägt nicht zur Vertrauensbildung bei. Abzulesen u.a. an der Forderung, dass der Name Erlensee auf jeden Fall hätte beibehalten werden sollen.

Eine Fusion zweier von ihrer Größe und Struktur her sehr unterschiedlichen Kommunen lässt sich nicht allein mit wirtschaftlichen Argumenten begründen. Vielmehr gilt es neben sozio-ökonomischen auch psycho-soziale Aspekte zu beachten. Hier wies die Machbarkeitsstudie einen zentralen Mangel auf. Und hierin lag auch ein wichtiger Punkt für das Scheitern der geplanten Fusion.

Erlensee und Neuberg haben in der Vergangenheit im Bereich der Interkommunalen Zusammenarbeit schon einige Projekt realisiert. Eine weiter Intensivierung wäre sicher sinnvoll, möglich und sehr zu begrüßen.

Die Fraktion B90/Die Grünen in Erlensee respektieren die Entscheidung der Neuberger Gemeindevertretung, die Fusion mit Erlensee abzulehnen. Das Votum der Gemeindevertretung ist selbstverständlich zu respektieren, ohne wenn und aber.

URL:http://gruene-erlensee.de/startseite/